Teneriffa

Teneriffa

El Hierro

Palme

Wandern auf den Kanaren

Die Kanarischen Inseln – Islas Canarias – liegen westlich des marokkanischen Festlandes im Atlantik und gehören zum spanischen Hoheitsgebiet. Die autonome Gemeinschaft besteht aus den sieben Hauptinseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. Sie unterscheiden sich mehr oder weniger sowohl in der geologischen Beschaffenheit als auch in ihrer Größe. Die Insel Teneriffa nimmt mit einer Fläche von 2.034 Quadratkilometern den größten Teil der etwa 7.446 Quadratkilometer umfassenden Gesamtfläche des Kanarischen Archipels ein. Mit abwechslungsreichen Landschaften und ganzjährig angenehmen Temperaturen um die 20° Grad sind die Kanaren ein ideales Terrain zum Wandern.

Die facettenreichen Landschaften der Kanaren erfreuen sich bei Wanderern und Aktivurlaubern immer größerer Beliebtheit. Mit eindrucksvollen Berglandschaften, wie dem Anaga-Gebirge, tiefen Schluchten, saftig grünen Tälern und spannenden Routen bietet Teneriffa zahllose Möglichkeiten, die von vulkanischem Ursprung geprägte Insel beim Wandern auf eigene Faust zu erkunden. Ein beliebtes Wanderziel ist das Gebiet der Canadas del Teide mit dem höchsten Berg Spaniens, dem 3.718 Meter hohen Pico del Teide. Bis zu 600 Meter hohe Steilküsten, bizarre Felsformationen und urige Bergdörfer, wie beispielsweise das Dorf Masca, findet der Wanderer im Teno-Gebirge. Hier beginnt einer der schönsten Wanderwege Teneriffas, der durch abenteuerliche Schluchten bis an die Atlantikküste führt.

Faszinierend und beeindruckend präsentiert sich die Caldera de Taburiente auf La Palma, eine Kraterlandschaft im Inselinneren. Bei einer geführten Wanderung durch den Nationalpark erfährt der Teilnehmer Wissenswertes über die Entstehung des Kraters und kann die einzigartige Atmosphäre auf sich wirken lassen. Das Wandern auf Lanzarote scheint Naturliebhaber gar in eine andere Welt zu versetzen. Hier waren die Vulkane noch bis ins 19. Jahrhundert aktiv und hinterließen eine bizarre Mondlandschaft, wie zum Beispiel im Landstrich Geria, in dem sich heute große Weinkulturen in eine von unzähligen, kleinen Kratern geprägte Umgebung einfügen.

Die kleinste Insel der Kanaren, El Hierro, ist ein Paradies für Menschen, die beim Wandern großen Wert auf einen direkten Kontakt mit der Natur legen. Die Küste ist steil und felsig, Strände sind umschlossen von riesigen Wäldern und aussichtsreiche Hochebenen bieten ein ideales Terrain für erlebnisreiche Wanderungen. Egal, für welche Kanarische Insel der Wanderer sich entscheidet, er wird von der Einzigartigkeit der Landschaft fasziniert sein.