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Wandern auf Gran Canaria

Gran Canaria ist die drittgrößte Insel des Kanarischen Archipels und liegt westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean. Mit einer etwa 1.560 Quadratkilometer großen Gesamtfläche und 235 Küstenkilometern bietet sie Naturliebhabern und Erholungssuchenden ein breites Spektrum an Freizeitmöglichkeiten. Das Wandern erfreut sich auch bei Gran Canaria Urlaubern immer größerer Beliebtheit, schließlich lassen sich die facettenreichen Landschaften der Vulkaninsel am besten zu Fuß erkunden. Die zahlreichen Wanderwege entführen Aktivurlauber in dichte Kiefernwälder, in eine imposante Bergwelt mit tief einschneidenden Tälern und eine wilde Küstenlandschaft, die mit bizarren Felsformationen aufwarten kann.

In der Inselmitte finden Urlauber eines der Wahrzeichen Gran Canarias, den Basaltmonolith Roque Nublo, der mit einer Höhe von 80 Metern die Gebirgs-Szenerie überragt. Auf 1.800 Metern Höhe führt ein gut ausgebauter Wanderweg rund um den markanten Felsen und bietet Wanderern einen herrlichen Ausblick über die Insel. Der höchste Pass der Vulkaninsel ist der Cruz de Tejeda. Er liegt auf 1.500 Metern Höhe und ist ein idealer Ausgangspunkt für ausgiebige Wanderungen, denn von hieraus führen die Caminos Reales strahlenförmig über weite Teile der Insel. Vom erholsamen Spaziergang bis zur anstrengenden Wanderung mit steilen Anstiegen ist hier alles möglich. Das Wandern entlang der zahlreichen Schluchten über alte Eselspfade und grüne Hänge ist ein echtes Naturerlebnis und garantiert unvergessliche Eindrücke.

Die höchste Erhebung Gran Canarias ist der Pico del Pozo de las Nieves mit einer Höhe von 1.949 Metern. Der Gipfel stellt die Spitze eines erloschenen Vulkans dar, der im Winter oft schneebedeckt ist. Eine Wanderung in diese beeindruckende Berglandschaft führt auf schmalen Wegen über grüne Hochplateaus und Terrassenfelder, die dem Fußgänger eine üppige Vegetation mit Eukalyptus- und Obstbäumen, sowie in höheren Lagen Steineichen und Kiefern erschließen. Wirklich beeindruckend und auf jeden Fall einen Ausflug wert, sind die Dünen von Maspalomas, eine spektakuläre Dünenlandschaft zwischen den Ferienorten Maspalomas und Playa des Ingles. Das rund 25 Quadratkilometer große Areal steht unter Naturschutz und besticht mit goldgelbem Sand, der sich stellenweise in bis zu zehn Meter hohen Dünenkämmen erhebt. Die Durchquerung dieses Naturschauspiels ist nur zu Fuß oder auf dem Kamel möglich. Die Dunas de Maspalomas gehen zum Atlantik hin in breite Strände über, die zu einem erfrischenden Bad einladen.